Ausschüsse

Ausschuss Bildrechte

Kunsthistorikerinnen und Kunst­historiker sind in ihrem Arbeitsalltag auf vielfältige Weise mit bildrechtlichen und urheber­rechtlichen Fragen konfrontiert. Mit ihren eigenen Forschungs­beiträgen in Publi­ka­tionen legen sie selbst Werke vor, die dem Schutz des Urheber­rechts unterliegen. Zugleich aber müssen sie bei Recherchen, Forschungen und Veröffent­li­chungen häufig auf Werke anderer, vor allem auf Abbildungen, zurückgreifen und dabei deren berechtigte Interessen wahren. Neben dem Urheberrecht, das vor allem bei Werken der modernen und zeit­genös­sischen Kunst greift, gilt es dabei auch den sog. Lichtbild­schutz (das Recht an fotografischen Aufnahmen), Persönlich­keits­rechte sowie das Hausrecht von Institutionen wie Museen im Blick zu behalten. Mit der zunehmenden Digitali­sierung und Globali­sierung des kunst­historischen Arbeitens und Publizierens nimmt die Komplexität dieser Fragen weiter zu. Der Verband hat daher einen Ausschuss eingerichtet, der eine doppelte Zielsetzung verfolgt: Zum einen soll er wesentliche Informationen zu Fragen des Bildrechts in einer handlichen Broschüre zusammen­führen; zum anderen sollen auf dieser Grundlage Probleme identifiziert werden, auf deren Lösung der Verband gegenüber politischen Ent­scheidungs­trägern hinwirken kann.

Die Bemühungen des Ausschusses werden flankiert von den Workshops „Bildrechte im Griff“, die der Verband mehrmals jährlich anbietet, sowie von Stellung­nahmen, mit denen sich der Verband bereits jetzt in Diskussionen um bild- und urheber­rechtliche Fragen einbringt.

Mitglieder im Ausschuss Bildrechte

NFDI4Culture: Forschungs­daten­infra­struktur für materielle und immate­rielle Kulturgüter

In der Konsortiums­initiative „NFDI4Culture“ haben sich Partner/-innen aus Forschung, Gedächtnis­institu­tionen und Infra­struktur­einrichtungen zusammen­gefunden, die sich dem Aufbau einer dezentralen, fach- und forschungsnahen Infrastruktur für For­schungs­­daten aus dem Bereich der materiellen und immateriellen Kulturgüter widmen. Die wissenschaftliche Not­wendig­keit und zugleich das kultur­politische Potential von NFDI4Culture ergibt sich aus den Besonderheiten der beforschten, primär nicht-textuellen Güter, deren materiale und mediale Dimensionen einen Eigenwert besitzen, der nicht vollständig in einer digitalen Reprä­sen­tation aufgeht.
Als Fachverband, der die Bedarfe der von ihm vertretenen Wissenschafts­com­munity hinsichtlich spezifischer Forschungs­daten­infra­strukturen klar sieht und den Ent­ste­hungs­prozess von NFDI4Culture maßgeblich mitgetragen hat, möchte der Verband Deutscher Kunsthistoriker gemein­sam mit anderen Fach­gesell­schaften vor allem über das Board mit dem Sprecher­gremium kommuni­zieren bzw. sich an Arbeits­teams und Foren beteiligen. Ziele sind der gemeinsame Aufbau einer nationalen Infrastruktur und die Bildung eines den materiellen und immateriellen Kultur­gütern gewidmeten Konsortiums.

Mitglieder im Ausschuss NFDI4Culture