Gründerseminare des Verbandes Deutscher Kunsthistoriker

Gründerseminar STARTER – Existenzgründung im Kulturbereich

„Die ersten Schritte – gewusst wie!“

Ein Großteil der Absolventinnen und Absolventen der Kunstgeschichte geht nach dem Abschluss in die Freiberuflichkeit und sucht nach relevanten Informationen zur Gründung in der Kultur- und Kreativwirtschaft. An den Universitäten wird trotz Gründerbüros dieses spezielle Wissen für Kulturschaffende nur sehr unzureichend angeboten.

Das Gründerseminar STARTER des Verbandes Deutscher Kunsthistoriker e. V. richtet sich vor allem an Studierende höherer Semester und an Absolventen, die freiberuflich oder selbständig tätig sein wollen. Das Seminar vermittelt die Grundlagen für die Gründung und geht dabei besonders auf die Bedingungen im Kulturbereich (Cultural Entrepreneurship) ein. Es wird kein Wissen vorausgesetzt. Ziel des Seminars ist es, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die ersten Schritte der Gründung fit zu machen und sie für die Kernfragen zu sensibilisieren.

Business Model Canvas, Foto: Steven Zwerink (Flickr, CC BY-SA 2.0)

An den zwei Tagen werden wir uns daher intensiv mit folgenden Fragen beschäftigen: Wie komme ich von einer Geschäftsidee zu einem Geschäftsmodell? Wer ist mein Kunde? Wie unterscheide ich mich von meinem Wettbewerber? Wie analysiere ich den Markt? Was ist Marketing und wie setze ich es erfolgreich ein? Was ist eine Vollkostenrechnung? Was muss ich zu Steuer, Buchhaltung, Versicherung und Finanzierung wissen? Was ist ein Businessplan?

Parallel zu den Themen werden wir zusammen Geschäfts­modelle entwickeln und in Gruppen schärfen. Im Mittelpunkt steht hier die sehr erfolgreiche Methode des Business Model Canvas. Mit diesem Plan kann jeder sehr anschaulich sein Geschäftsmodell entwickeln. Und das Beste daran ist: Es macht auch noch Spaß.

Das Gründerseminar wird von Fachleuten aus der Praxis durchgeführt, die ein besonderes Augenmerk auf freiberuflich und selbständig Tätige in der Kulturbranche haben und die eine Gründung in diesem Bereich aus eigener Erfahrung kennen:

Als Spezialist ergänzt das Seminar mit einem Kurzvortrag zum Thema Steuer, Buchhaltung und Versicherung:

Veranstalter ist der Verband Deutscher Kunsthistoriker e.V. in Kooperation mit der Pausanio Akademie.
Weitere inhaltliche Informationen erhalten Sie bei Prof. Dr. Holger Simon, E-Mail:

Nächste Termine

  • 12.–13. Juni 2020: Fr., 10–18 Uhr und Sa., 9–16 Uhr
  • 4.–5. Dezember 2020: Fr., 10–18 Uhr und Sa., 9–16 Uhr

Anmeldefrist

Veranstaltungsort: Haus der Kultur, Weberstr. 59 a, 53113 Bonn

Maximale Teilnehmeranzahl: 16

Kosten: 220,– Euro (Verbandsmitglieder, Studierende) bzw. 280,– Euro (Nichtmitglieder) inklusive Materialien, Business Model Canvas A0, Seminarverpflegung und Mittagessen
Das Seminar ist gemäß § 4 Nr. 21 a) bb) UStG von der Umsatzsteuer befreit.

Die Bildungsprämie wird aus Mitteln des Bun­des­ministeri­ums für Bildung und Forschung und aus dem Europäi­schen Sozial­fonds der Europäischen Union gefördert.
Bei Verwendung eines Prämiengutscheins wird eine Ermäßigung von 50 % auf die jeweiligen Seminarkosten gewährt.

Anmeldebedingungen

Ihre verbindliche schriftliche Anmeldung richten Sie bitte per E-Mail an die Geschäftsstelle des Verbandes:

Nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Anmeldebestätigung nebst Rechnung über die Se­minar­gebühren mit den Angaben zur Überweisung. Die Anmeldung ist nur durch den Eingang des Rechnungsbetrages gültig, ansonsten ist eine Besetzung durch andere Teilnehmer möglich. Eine Stornierung der Teilnahme ist bis sechs Wochen vor Veranstaltungsbeginn kostenfrei möglich. Danach werden 100 Prozent des Teilnahmebeitrags erhoben. Alternativ kann ein Ersatzteilnehmer ohne zusätzliche Kosten gestellt werden.
Der Verband Deutscher Kunsthistoriker e.V. behält sich als Veranstalter vor, bei zu geringer Nachfrage einen Kurs abzusagen. In diesem Fall werden die bereits gezahlten Seminargebühren zurückerstattet; darüber hinaus können keine weiteren Ansprüche gegenüber dem Veranstalter geltend gemacht werden. Gleiches gilt bei Kursabsagen aufgrund höherer Gewalt.