Eine Stunde Kunstgeschichte in Rain am Lech / Donauwörth

  • Dr. Markus Würmseher, Architekturbüro Obel und Partner GbR, Donauwörth
  • Architekt Wolfgang Obel, Architekturbüro Obel und Partner GbR, Donauwörth
  • Schul­leiter Wolfgang Janson, Gebrüder-Lachner-Schule Rain am Lech und Schüler der Klasse 9 M-Zug

Grundlagen der Denkmalpflege, wöchentlich 2-std. von 9. Januar – 10. Juli 2015

Absicht der Veranstaltung war die Vermittlung von Basiswissen, verknüpft mit der hei­matgeschichtlichen Situation am Beispiel des historisch geprägten Ortsbildes des altbayerischen Städtchens Rain.

Nach Besprechung grundsätzlicher Themenbereiche der Denkmalpflege nach DSchG  (Bayern) wurde die besondere Situation von Baudenkmälern genauer betrachtet. Wel­che Bauwerke sind für die Stadt des Mittelalters prägend? Wie verändert sich der Be­stand unter gesellschaftlichen oder technischen Einflüssen? Welche Merkmale prägen Bauten unterschiedlicher Bestimmung?

Das Bewusstsein junger Menschen ihrer eigenen, durch Baukultur geprägten Umge­bung ist als Bestandteil der kulturellen Prägung eine mögliche Voraussetzung für den verantwortungsbewussten Umgang mit historischen wie auch modernen Bauwerken in der Zukunft. In der neunten Klasse einer Mittelschule erfolgt diese Annäherung durch theoretische, aber auch durch praktisch orientierte Ansätze (Beschreibung, Skizzen, Mo­dellbau). Schwieriger ist die zeitliche Strukturierung einer solchen Stunde innerhalb des durch Sondertermine (Ferien, Leistungsnachweise) perforierten Zeitraums.

Das für die TeilnehmerInnen freiwillige Unterrichtsmodul soll im kommenden Schul­jahr fortgesetzt werden.

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Bilder 2 (hochkant)