25. Zertifikatskurs „Die Sprache der Dinge“

2019 findet der 25. Kurs „Die Sprache der Dinge“ statt.

Worum geht es in dem Kurs?
Intendiert ist eine kompakte, betont praxisorientierte Einführung in Bildung und Vermittlung in Museen. An konkreten Beispielen erarbeiten die Teilnehmer/-innen in einer festen Lerngruppe, wie entwickelt und methodisch differenziert Bildung und Vermittlung heute in vielen Museen ist und welche Chancen für publikumsorientierte Museumsarbeit sich daraus ergeben. Am Beispiel konkreter Fälle und bereits realisierter Projekte werden die Teilnehmer/innen Schritt für Schritt mit Arbeitsformen vertraut gemacht, die geeignet sind, historische, künstlerische und natürliche Originale tatsächlich „zum Sprechen“ zu bringen, und zwar für alle Ziel- und Altersgruppen.

Die Seminare können das museumspädagogische Handwerkszeug natürlich nicht bis ins Detail vermitteln, das ist auch nicht ihr Anspruch. Der Kurs hat vor allem Impulsfunktion: Die Teilnehmer/- innen werden angeleitet, sich aktiv und kritisch mit der vorgestellten Praxis auseinander zu setzen, um dadurch Anregungen und Ideen für die eigene Arbeit zu gewinnen und ein stärkeres fachliches Selbstbewusstsein zu entwickeln.

ABLAUF DES KURSES
Der Kurs besteht aus einem einführenden Startseminar, fünf weiteren, aufeinander aufbauenden Tagesseminaren, einem Projektseminar (Mittelseminar) und dem zweitägigen Abschlusskolloquium. Diese Seminare und das Abschlusskolloquium finden in sechs Partnermuseen statt, in denen jeweils ein bestimmter thematischer Schwerpunkt vermittelt wird. Für das Zertifikat müssen die Teilnehmer/innen außerdem eine schriftliche Leistung erbringen, in der sie ein museumspädagogisches Konzept erstellen.

Kursprogramm 2019 als PDF

 

WER KANN AM KURS TEILNEHMEN?
Personen mit (angestrebtem) geistes-, kultur- oder naturwissenschaftlichem Hochschulabschluss, die Interesse an einer beruflichen Tätigkeit im Museum haben und die bereits über erste praktische Erfahrungen im Museum oder einer anderen Ausstellungseinrichtung verfügen (mindestens sechs Wochen Praktikum, Volontariat, freie Mitarbeit, Honorartätigkeit o.ä.). Sie sollten außerdem die Möglichkeit haben, museumspädagogische Projekte in eigener Praxis zu realisieren. Wichtiger Hinweis: Lehrkräfte an Schulen können nur dann am Kurs teilnehmen, wenn sie dauerhaft mit einem Museum kooperieren (z.B. aktives Mitglied in einem Museumsarbeitskreis oder als für Museumspädagogik ganz oder teilweise freigestellte Lehrkräfte).

KURSGRUPPE

Die Gruppe wird aus 16 bis 18 Personen bestehen, die aus ganz Deutschland und gern auch aus dem Ausland kommen können.

BETREUUNG
Die Seminare werden an den Partnermuseen von erfahrenen Museumskollegen/innen betreut. Diese gestalten die Seminare und stehen am Veranstaltungstag auch für persönliche Ansprache zur Verfügung. Kursleiter sind Christian Kunz, Museumsleiter der städtischen Museen Neu-Isenburg, und Julia Bender-Helfenstein, Dozentin, Kunsthistorikerin und freier Museumspädagoge an verschiedenen Museen im Rhein-Main-Gebiet. Der Kurs wird außerdem kontinuierlich durch ein Kursteam betreut, dessen Mitglieder langjährige Erfahrungen mit museumspädagogischer Weiterbildung haben und den Teilnehmern/innen als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Der Kurs „Die Sprache der Dinge“ ist ein Kooperationsprojekt des Arbeitskreises Museumspädagogik im Hessischen Museumsverband e.V., der Arbeitsgruppe für empirische Bildungsforschung e.V. (AfeB), Heidelberg, und der Freunde+Förderer Junges Museum Frankfurt e.V. Träger des Kurses ist der Freunde+Förderer Junges Museum Frankfurt e.V.

ZERTIFIKAT
Die Absolventen des Kurses erhalten ein von den Kooperationspartnern des Kurses ausgestelltes Zertifikat. Das Zertifikat ist inzwischen allgemein anerkannt und kann bei Bewerbungen als aussagekräftiger Beleg für besonderes museumspädagogisches Engagement dienen. Anmeldeschluss ist der 19. Juli 2019. Kriterien für die Zulassung sind: die Reihenfolge der Anmeldungen und bisher vorliegende Museumserfahrungen.
Tipp: Bitte warten Sie mit Ihrer Anmeldung nicht zu lange, bislang waren alle Kurse nach relativ kurzer Zeit ausgebucht!

Versand der Zulassungsbriefe: Ab 10.08.2019 erhalten Sie eine Benachrichtigung per E- Mail, wenn Sie zum Kurs angenommen sind.

KOSTEN 
Die Kursgebühren betragen EUR 700.-

In dem Betrag sind enthalten

  • Die Teilnahme am einführenden „Startseminar“, fünf thematischen Seminaren und dem Projektseminar (Mittelseminar) an sechs Partnermuseen, sowie ein zweitägiges Abschlusskolloquium.
  • Beratung durch die Kursleitung für die gesamte Laufzeit des Kurses, sowie Beratung zur Erstellung der Exposés und der schriftlichen Arbeiten.
  • Regelmäßige Rundbriefe für die Kursteilnehmer/innen (zwischen den Seminaren).
  • Nutzung der passwortgeschützten internen Internetseite des Kurses (‚PinWand’).
  • Getränke (Kaffee, Sprudel, Saft) in den Seminaren
  • Ein Kursordner mit ergänzender, seminarbegleitender Literatur. Zertifikat der beteiligten Kooperationspartner.

Eine Ermäßigung ist leider nicht möglich. Der gesamte Betrag von EUR 700,- ist vor Kursbeginn auf das im Zulassungsbrief genannte Konto zu überweisen. Der Kurs ist von der Arbeitsverwaltung nicht als Weiterbildung anerkannt.

Kontakt und weitere Informationen
Mail: kontakt(at)kursdiesprachederdinge.de
www.kursdiesprachederdinge.de 

Hinweis
Übernachtungen sind evtl. für das zweitägige „Startseminar“, das Projektseminar und das Abschlusskolloquium erforderlich (falls Sie nicht im Rhein-Main-Gebiet wohnen). Sie erhalten daher von uns für jedes Seminar auf der ‚Pin-Wand’ im Internet Tipps für preiswerte Unterkünfte.

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Quelle: Die Sprache der Dinge